VPN Vergleich: Die besten VPN Anbieter für dein Online Business

In diesem VPN Vergleich findest du die besten kostenlosen und kostenpflichtigen VPN Anbieter im Vergleich, inkl. unserer Empfehlungen.
VPN Software

Nutzt du bereits einen VPN oder hast dich schon einmal mit dem Thema VPN Vergleich auseinandergesetzt? Oder anders gefragt: Bist du noch ungeschützt im Internet unterwegs, oder „tunnelst“ du schon? Wenn man Datenschutz-Experten fragt, führt heute im beruflichen und privaten Leben kein Weg mehr an den virtuellen privaten Netzwerken vorbei. In diesem Artikel zum Thema VPN Vergleich erklären wir, was VPNs sind, warum du sie nutzen solltest, wodurch sich gute Anbieter auszeichnen und welche VPNs wir persönlich uneingeschränkt empfehlen. Außerdem verraten wir auch, von welchen Apps wir lieber die Finger lassen und warum!

Das sind unsere Top 4 Angebote aus dem Vergleich:

  1. Nord VPN* (Großes eigenes Servernetzwerk, hohe Geschwindigkeit dank Wireguard-Protokoll NordLynx)
  2. SurfShark* (Sehr schnell ohne Datenbegrenzung, eigenes DNS Netzwerk)
  3. Proton VPN* (Schnell und ohne Datenbegrenzung, eigene Server in CH, SE und IS)
  4. ClearVPN 2* (Automatisierte Personalisierung und bis zu 6 parallele Streaming Geräte. Günstig im Setapp Bundle)

1. Was ist ein VPN?

Die Abkürzung „VPN“ steht für „Virtual Private Network“ bzw. „virtuelles privates Netzwerk“. Dahinter verbergen sich Online Services und Strukturen aus Servern und Software, mit denen du dir im öffentlichen wie (vermeintlich) privaten Raum eine geschützte Netzwerkverbindung aufbauen kannst. Somit verschlüsselt ein VPN deine Kommunikation, Pfade, Uploads und Downloads, ja sogar deine gesamte Identität im Internet in Echtzeit, damit du anonym surfen und dich gegenüber Datendieben schützen kannst.

Was zunächst etwas kryptisch klingt, funktioniert übrigens ganz einfach. Egal ob Notebook, Tablett, oder Smartphone – jedes deiner internetfähigen Geräte wird mittels VPN zu einem VPN Klienten, der sich dank VPN Software in einen VPN Server einwählt. Dies geschieht mit einer verschlüsselten Verbindung, die deine ansonsten eindeutig zuordenbare IP-Adresse (quasi den vom Internet-Provider gestellten „Personalausweis“) anonymisiert. Du kannst es dir als eine Art sicheren „Tunnel“ vorstellen – solange du dich darin befindest, können Außenstehende deine Daten nicht mehr einsehen. Allein das von dir gewählte Land des Server-Standorts bleibt sichtbar, als wärst du tatsächlich dort.

2. Warum solltest du einen VPN nutzen?

Bevor es um unseren konkreten VPN Vergleich geht, stellt sich die Frage, was "anonym surfen" eigentlich bedeutet. Welche konkreten Vorteile hat ein VPN für dich wirklich im alltäglichen Gebrauch, bzw. vor welchen Gefahren kann dich ein guter VPN-Anbieter bewahren? Über dieses Thema könnte man stundenlang schwadronieren – wir belassen es bei einer kurzen Übersicht der wichtigsten Argumente.

2.1 Hauptgründe zur privaten & beruflichen VPN Nutzung

  • Datensicherheit in öffentlichen Netzwerken. In ungesicherten, öffentlichen Wi-Fi Netzwerken können Dritte deinen Internet-Verkehr besonders mühelos tracken und so neben deiner Browser-Historie auch sensible Daten wie Passwörter abgreifen. Hier ist die Verwendung eines VPNs, der deinen Internet-Verkehr bzw. die IP-Adresse verschlüsselt, besonders wichtig!
  • Privatsphäre im Heimnetzwerk. Im Vergleich zu öffentlichen Netzen ist dein Passwort-geschütztes Heimnetzwerk definitiv sicherer, wobei du dir natürlich auch hier Malware einfangen kannst. Was aber klar ist: Auch im Heimnetzwerk werden alle deine Daten gesammelt – von deinem Internet Provider als auch von Webseiten, die du besuchst. Von da aus können sie an Dritte verkauft werden oder gelangen in deren Hände, wenn die von dir besuchte Seite oder App kompromittiert werden. Daher ist auch zu Hause ein VPN eine gute Idee!
  • Sichere Datenverbindungen im Remote bzw. Home Office. Erst waren es die digitalen Nomaden, seit der Pandemie arbeiten noch weitaus mehr Menschen remote bzw. im Home Office. Kritisch: Wird in einem privaten Netzwerk ein Gerät gehackt, ist ggf. auch das Firmennetzwerk schnell infiltriert. Daher sollten mit einem VPN unbedingt sichere, verschlüsselte Verbindungen zwischen Heimrechner und sensiblem Firmennetzwerk aufgebaut werden – auch ohne hinter dessen Firewall zu sitzen.
  • Datenschutzkonform arbeiten. Apropos Business: Wer mit Kundendaten arbeitet, muss nach Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und DSGVO sicherstellen, dass diese dank eines sicheren Netzwerks nicht kompromittiert werden können. Das bedeutet, dass z.B. dein Kunden Support – falls er oder sie etwa im Home Office arbeitet – zur Verschlüsselung unbedingt Software wie etwa einen VPN nutzen muss!

2.2 Weitere Vorzüge bei der Nutzung eines VPNs

  • Zensur und Geo-Blocking umgehen. In bestimmten Regionen der Welt sind gewisse Internetseiten und -dienste zensiert und lassen sich lokal nicht öffnen. Mit einem guten VPN-Dienst geht das trotzdem, weil deine IP-Adresse verschleiert wird: So lassen sich Websites, Social Media, News, Video Plattformen wie Youtube etc. freischalten. Dasselbe funktioniert bei Geo-Blocking, also Websites und Apps, die nur für bestimmte Länder abrufbar sind – was z.B. für viele Streaming-Fans eine große Rolle spielt.
  • Filterblasen vermeiden. Man kennt es – dein Browser zeigt dir bevorzugt Inhalte an, die er aufgrund deines Nutzerverhaltens und deiner Location als besonders relevant erachtet. Um diesem „Informations-Vakuum“ zu entfliehen, kannst du z.B. einen anonymen Browser verwenden oder eine Suchmaschine, die ohne personalisierte Inhalte auskommt – und einen VPN verwenden!
  • Günstiger einkaufen. Viele Websites orientieren sich bei der Preisgestaltung neben der Uhrzeit und Häufigkeit der Besuche auch am Land, aus der die IP-Adresse ihrer Nutzer stammt. Sprich: Mit einem VPN und „Umleitung“ über ein anderes Land bekommst du eventuell günstigere Preise angezeigt. Probier’s mal aus!
  • Verschlüsselte Downloads und Uploads. Viele machen es, wenige sprechen darüber. Doch wusstest du, dass beim Herunterladen von geteilten Dateien in Torrenting und P2P-Netzwerken das Risiko steigt, sich Hackern und Spyware auszusetzen? Denn innerhalb dieser Netzwerke kannst du ohne VPN anhand der IP-Adresse eindeutig identifiziert werden. (Hinweis: Torrenting und P2P sind an sich legal, solange es die Dateien sind. Ist der heruntergeladene Inhalt aber urheberrechtlich geschützt und wurde somit illegal geteilt, ändert die Nutzung eines VPN daran nichts).

3. Was muss ein guter VPN-Anbieter (für dein Online-Business) können?

LSWW ist ein Blog von und für Online-Unternehmer. Daher interessiert uns in unserem VPN Vergleich vor allem, welche Merkmale die einzelnen Anbieter für eine reibungslose professionelle Anwendung haben müssen. Schließlich sollen sie dein Daily Business sicherer machen, ohne dass du großen Aufwand hast oder Lücken im System fürchten musst. Doch ein VPN, der sich gut für dein Online Business nutzen lässt, wird im Privaten wahrscheinlich auch nicht schlecht sein ;-) Aus dieser Perspektive geht’s im Folgenden um Must Have und Nice To Have Features von VPNs.

3.1 Must Haves: Wichtigste Merkmale guter VPNs

Hohe Verschlüsselungsstandards

VPN ist nicht gleich VPN. Die Spreu trennt sich vom Weizen, wenn man sich anschaut, wie oft es zu DNS Leaks (besuchte Domains), IPv4 / IPv6 Leaks (IP-Adresse) und WebRTC Leaks (Echtzeitkommunikation via Skype & Co.) kommt. Diese Risiken lassen sich durch AES-256, den „militärischen Goldstandard“ in puncto Verschlüsselung, minieren. Mittels „Perfect Forward Secrecy“ – indem die Schlüssel während deiner Internet Sessions ständig erneuert werden – kann ein potenzieller Hacker höchstens winzige Bruchstücke sehen. Doch auch VPN Protokolle nach höchsten technischen Standards spielen eine Rolle, wobei sie sich oft bzgl. Faktoren wie Geschwindigkeit, Stabilität und Sicherheit unterscheiden. Dass er verlässlich er ist, sollte natürlich nicht nur der VPN-Anbieter selbst versichern – sondern regelmäßig in unabhängigen Audits beweisen.

Keine Einbußen bei der Geschwindigkeit

Ein VPN verschlüsselt deinen Internetverkehr und leitet ihn über Server um. Daher kann es zu Einbußen bei der Ladegeschwindigkeit kommen, gerade wenn deine Bandbreite ohnehin nicht die Beste ist. Damit du jenen Effekt so gut wie gar nicht spürst, sollte ein guter VPN über schnelle Verbindungen verfügen und in Speed Tests unter Beweis stellen. Gute Ergebnisse erzielen VPNS, die schnelle Protokolle wie das schlanke WireGuard nutzen – das OpenVPN als bisherigem de facto Standard die Stirn bietet – und weiterentwickeln. Für Speed außerdem wichtig: Es sollte kein maximales Datenvolumen geben, nach dessen Aufbrauchen die Geschwindigkeit gedrosselt wird.

Datenschutzfreundlicher Rechtssitz des Anbieters

Der rechtliche Sitz des VPN-Anbieters entscheidet, ob der Staat private Daten anfordern und sogar mit anderen Ländern teilen darf. Eine große Rolle spielen die 5 Eyes, eine Überwachungsallianz zwischen den Geheimdiensten von USA, UK, Kanada, Australien und Neuseeland. Diese Allianz wurde später mit diversen europäischen Ländern zu den 9 Eyes bzw. 14 Eyes ausgeweitet, wobei die Zusammenarbeit in jenen größeren Verbünden weniger intensiv ausfallen soll. Dennoch empfehlen Experten, denen Privatsphäre wichtig ist, im VPN Vergleich einen Anbieter außerhalb der 14 Eyes Länder zu wählen – aber auch nicht auf andere Länder zu setzen, die ohnehin laxe Datenschutzgesetze haben.

No Logs Policy

Selbst wenn ein VPN Anbieter seinen Rechtssitz außerhalb der 14 Eyes Staaten hat, besteht in diversen Szenarien die Möglichkeit, dass er dennoch zur Herausgabe von Daten verpflichtet wird – etwa, wenn nur bestimmte Server in den USA betrieben werden. Um dies zu vermeiden, verpflichten sich die besten VPNs zu einer „No Logs Policy“ – also keinerlei Daten ihrer Nutzer zu speichern. Dazu ist wiederum ein Standort nötig, der keine Vorratsdatenspeicherung vorschreibt. Ob tatsächlich keinerlei Logs gespeichert werden, lassen renommierte VPNs von Wirtschaftsprüfern regelmäßig untersuchen.

Erweiterte Sicherheits-Features

Bei VPN Diensten kann es manchmal zu kurzen Störungen der Verbindung kommen. Davon merkst du wahrscheinlich nichts, doch dein Internetverkehr läuft nun wieder unverschlüsselt über deine eigene IP-Adresse. Gute Anbieter verfügen darum über einen „Kill Switch“ als Notschalter, der die Datenübertragung im Fall von Störungen unterbindet, bis die VPN Connection wieder verfügbar ist. Ebenfalls vor unbefugten Zugriffen (bei deinem VPN Log In selbst) schützt eine Zwei-Faktor-Authentifizierung.

3.2 Nice to Have: Weitere Pluspunkte guter VPN

Neben den oben genannten Must Haves gibt es weitere Funktionen von VPNs, die vielleicht nicht (für dein Online Business) essenziell, aber dennoch angenehm sind.

  • Anzahl an Servern und Ländern. Ganz ehrlich, ob dein VPN Anbieter 4000 oder 5000 Server anbietet, spielt in der täglichen Anwendung kaum eine Rolle. Hauptsache, die für dich relevanten Länder werden abgedeckt, und der Service ist schnell und stabil.
  • Leichte Bedienbarkeit. Musst du dich in den VPN erst einfuchsen, oder kannst du ihn dank intuitiver Benutzeroberflächen sofort intuitiv verwenden?
  • Preis. Wirklich extrem sind die Preisunterschiede der Anbieter nicht, obwohl man hier und da etwas sparen kann. Wichtiger ist, was du für dein Geld bekommst!
  • Streaming & Gaming Performance. Viele nutzen VPNs, um von überall in der Welt auf Netflix, Amazon Prime & Co. sowie Mediatheken von TV-Anbietern zuzugreifen, oder bei Gaming geschützt zu sein. Hier spielt eine Rolle, wie zuverlässig sich der VPN gegenüber der Endanwendung tarnen kann, und ob die Geschwindigkeit ausreicht.
  • Technische Sonderwünsche. Willst du deinen Smart TV mittels VPN schützen? Dann dürfte dich interessieren, ob du (mit etwas Fummeln) auf dem Router einen VPN installieren kannst. Falls du im Internet Dateien teilst bzw. downloadest, suchst du im VPN Vergleich ggf. nach einer P2P File Sharing / Torrenting Lösung, die nicht jeder Dienst unterstützt. Oder du interessierst dich für die Möglichkeit, nur einen Teil deines Internetverkehrs über den VPN laufen zu lassen, um eventuell Bandbreite zu sparen – dann ist „Split Tunneling“ bei der Anbietersuche dein Stichwort.
  • Warrant Canary. Ob ein VPN Anbieter schon einmal Daten an Behörden herausrücken musste, wird bei transparenten (bzw. bisher nicht kompromittierten) Anbietern in einer Offenlegungserklärung („Warrant Canary“) aufgelistet. Wir werten es durchaus als positives Signal, wenn so eine Auskunft vorhanden ist.

4. VPN Vergleich (White List): Die für uns besten Anbieter

Kommen wir nun zu den Anbietern, die wir von LSWW empfehlen können. Wir haben uns im folgenden VPN Vergleich bewusst für eine sehr kleine Auswahl von nur 5 VPNs entschieden, die verschiedene Bedürfnisse abdecken, sich durch eine gute Performance auszeichnen und alle leak-technisch eine weiße Weste haben. Letzteres ist nicht selbstverständlich – was du im nächsten Kapitel (VPNs, die wir persönlich nicht empfehlen) nachlesen kannst. Außerdem haben wir darauf geachtet, dass sich die VPNs möglichst mit einem Klick verbinden lassen und intuitiv sind.

Sofern nichts anderes explizit erwähnt wird, funktionieren die VPNs auf der folgenden Besten-Liste für alle Standard-Anwendungen: Sprich, die gängigsten App- und Web-Anwendungen, Notebook- und Smartphone Betriebssysteme (Windows, macOS, iOS, Linux, Android) und beliebtesten Browser (z.B. Chrome und Firefox).

Wichtig: Den günstigsten Preis bekommst du oft nur, indem du mindestens ein Jahres-Abo wählst – je länger die Vertragslaufzeit, desto günstiger wird es. Es gilt daher vor dem Kauf zu prüfen, ob du den VPN deiner Wahl mit einer Gratis-Version testen oder im Fall von Unzufriedenheit zumindest auf eine Geld-Zurück-Garantie setzen kannst. Außerdem bieten manche VPN Anbieter verschiedene Leistungspakete, die sich ebenfalls preislich unterscheiden.

4.1 NordVPN – Rundum-Sorglos-Paket fürs Business

Als klarer Sieger in so manchem VPN Vergleich und in diversen Tests gekürt, nutzen auch wir beruflich wie privat NordVPN* schon seit Jahren. Anfangs hatten wir mit ExpressVPN (siehe Kapitel 5) gearbeitet, waren dort mit der Geschwindigkeit und Verbindungsstabilität aber (damals) nicht 100% zufrieden. Diese Punkte gehören bei NordVPN von Nord Security mit Rechtssitz in Panama, jenseits aller Überwachungsallianzen und wo Vorratsdatenspeicherung keine Pflicht ist, der Vergangenheit an. Uns überzeugt das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis und Rundum-Sorglos-Paket aus Geschwindigkeit, Datenschutz und Sicherheitsfunktionen. Wenn es um spezifische Features geht, ist NordVPN der Anbieter, der sie garantiert hat ;-)

NordVPN im PN Vergleich

Vorteile von NordVPN

  • 5.468 Server in 59 Ländern
  • Geschwindigkeit: schneller VPN dank proprietärem WireGuard-Protokoll („NordLynx“), und zwar ohne Einschränkung des Datenvolumens
  • Hohe Sicherheit in unabhängigen, technischen Stress Tests erwiesen
  • Strikte No Logs Policy, ermöglicht durch Rechtssitz und Arbeit mit Servern ohne Festplatten, regelmäßig kontrolliert von Wirtschaftsprüfern (PWC)
  • Eigenes Server-Netzwerk, um von leak-anfälligen Drittanbietern unabhängig zu sein
  • Warrant Canary informiert über Datenanfragen
  • Business-Lösungen, z.B. Dedicated IP und Dedicated Servers für sicheren Fernzugriff
  • Kill Switch und Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • Stealth Modus: Double VPN (= Multi Hop) zum besonders zuverlässigen Verschleiern und Obfuscated Server, die VPN-Verkehr als normalen HTTPS-Traffic tarnen
  • Perfect Forward Secrecy (kontinuierlicher Wechsel der Encryption Keys)
  • Split Tunneling (Windows & Android) möglich, um Programme ohne VPN zu nutzen
  • Onion Over VPN für Zugriff zum TOR-Netzwerk (extra sicher verschlüsselt, z.B. für besonders sensible Daten oder politisch riskante Regionen)
  • P2P Server für schnelle Downloads und File Sharing
  • Mesh-Net zum Traffic Routing für mehrere Geräte
  • schlanke, intuitive Benutzeroberfläche mit Servern als Listen- und Kartenübersicht
  • Cyber Security inklusive (Blockieren von schädlichen URLs, Werbung und Trackern, Scannen von Downloads auf Viren – funktioniert auch ohne VPN-Verbindung)
  • Weitere Extras im Plus- bzw. Komplett-Tarif, z.B. Passwort-Manager („NordPass“), Datenleck-Scanner und 1 Terabyte verschlüsselter Cloudspeicherplatz („NordLocker“)
  • Browser-Erweiterungen verfügbar (z.B. Chrome, Firefox)
  • Zuverlässig beim Streaming mit Netflix & Co. und beim Gaming
  • SmartPlay: Sicher und schnell surfen dank eingebauter SmartDNS-Funktion

Nachteile von NordVPN

  • Komplett-Tarif eher teuer (6,69 EUR Euro / Monat bei Jahresvertrag, längere Laufzeit billiger) -> Hier gibt es aber einen Special Deal!*
  • Keine Gratisversion, aber immerhin 30-Tage-Geld-Zurück-Garantie
  • Eine Lizenz gilt „nur“ 6 Geräte gleichzeitig

Fazit: Wir empfehlen NordVPN vor allem, wenn du wie wir ein Online Business betreibst – Features wie eine dedizierte VPNs und Server sind super und nicht selbstverständlich. Ein schnelles, sicheres und verlässliches Arbeitspferd, das sich für uns bewährt hat.

4.2 Surfshark – Einer der allerschnellsten VPNs

Vergleichsweise jung ist Surfshark*, seit Kurzem mit Rechtsitz in den Niederlanden (leider Teil der 9 Eyes Allianz). Dennoch sichert Surfshark eine No Logs Policy zu. Dank schneller Geschwindigkeiten, hoher Safety Standards und einigen angenehmen Usability Features stieg der VPN-Dienst aufs Treppchen vieler Rankings und auch in unserem VPN Vergleich. 2021 fusionierte SurfShark mit NordVPN, um die Marktposition am umkämpften VPN-Markt zu stärken und Innovation voranzutreiben. Beide VPNs gehören nun also zur Firma Nord Security, sind aber als Produkte eigenständig. Spannend: Surfshark bietet mit „Incogni“ auch einen Service an, der die Löschung persönlicher Daten – sofern sie vor der VPN-Nutzung ins Internet gelangt sind – übernimmt.

SurfShark im VPN Vergleich

Vorteile von Surfshark

  • 3.200 Server in 65 Ländern
  • Geschwindigkeit: sehr schneller VPN ohne Datenbegrenzung, v.a. bei Downloads
  • Hohe Sicherheit, Server-Infrastruktur kürzlich auditiert (offenbar nur Brower Apps)
  • No Logs Policy, ermöglicht durch Arbeit mit festplattenlosen RAM-Servern
  • Eigenes DNS Server Netzwerk, um Identitäten besser zu schützen
  • Warrant Canary informiert über Datenanfragen
  • Stealth Modus: Multi-Hop-Server (= Double VPN) für extra sichere Verbindungen
  • Kill Switch für alle Plattformen
  • Vorwärts gerichtete Schlüsselerneuerung (Perfect Forward Secrecry) zum Leak-Schutz
  • optional statische IP-Adressen für sensible Anwendungen (z.B. Banking)
  • Split Tunneling möglich, um nur best. Programme ohne VPN zu nutzen
  • „No Borders“ Modus für restriktive geographische Regionen
  • günstiger Preis (3,99 pro Monat bei Jahrestarif, längere Laufzeit noch günstiger)
  • unbegrenzte Anzahl an Geräten koppelbar
  • aufgeräumtes, einfach verständliches Benutzer-Menü
  • besonders geeignet zum Gaming / Video-Chatten dank niedriger Ping-Werte
  • Zuverlässige Leistung bei diversen Streaming-Anbietern
  • Clean Web Anwendungen inklusive (z.B. Werbe & Tracking Blocker, anonymer Browser, Malware Schutz, automatischer WLAN-Schutz im öffentlichen Netz)
  • Browser-Erweiterungen verfügbar (z.B. Chrome, Firefox)
  • Komplett-Paket „Surfshark One“ aus VPN, Antivirus, Search (private, rein organische Suchen) und Alert (Datenpannen-Tool) verfügbar (ab 5,48 pro Monat / Jahresvertrag)

Nachteile von Surfshark

  • keine dedizierten bzw. statischen IP-Adressen
  • keine VPN-Anbindung ans TOR-Netzwerk
  • neuer Rechtssitz in den Niederlanden kein Privacy-Mekka mehr
  • keine Gratisversion, aber 30 Tage Geld-Zurück-Garantie und ein attraktiver Special Deal*

Fazit: Surfshark VPN ist perfekt für dich, wenn es dir vor allem auf die Geschwindigkeit ankommt. Und die dürfte flott bleiben, zumal Surfshark seit Anfang 2022 auch das WireGuard Protokoll einsetzt. In Sachen Speed macht dem VPN-Dienst kaum ein Wettbewerber etwas vor! Gegenüber dem „großen Bruder“ NordVPN weist Surfshark VPN andere bzw. weniger umfassende Security Features auf – die du aber durch andere (teils kostenlose) Programme ersetzen oder dir im Komplett-Parket „Surfshark One“ (siehe oben) dazu kaufen kannst.

4.3 ProtonVPN – top Schweizer Datenschutz

In unserem VPN Vergleich tauchen gleich zwei Empfehlungen aus der Schweiz auf. Kein Wunder, ist das Alpenland ja kein Teil der 14 Eyes Allianz und hat strenge Datenschutzgesetze. So kann man sich z.B. beim Schweizer VPN-Dienst ProtonVPN* sicher sein, dass keinerlei Nutzer-Daten gesammelt werden. In Sachen Datenschutz genießt ProtonVPN den besten Ruf, was sicherlich auch von Renommee des eigenen, verschlüsselten Email-Services ProtonMail stammt. Langsam rollt der Anbieter im VPN Vergleich auch mit seiner flotten Performance, dem schicken Design und uniquen Features von hinten auf.

Proton VPN im VPN Vergleich

Vorteile von ProtonVPN

  • 1746 Server in 64 Ländern
  • Geschwindigkeit: sehr schneller VPN mit unbegrenzter Bandbreite dank WireGuard-Protokoll, High-Speed-Servern und „VPN Accelerator“ der Serverlast clever verteilt
  • Hohe Sicherheit der Software & Apps auditiert und online einsehbar
  • No Logs Policy dank Schweizer Rechtssitz sowie umfassender Technologie (z.B. voll verschlüsselte Festplatten, Perfect Forward Secrecy = jede Session neue Schlüssel)
  • Eigene, sichere Server Infrastruktur in Schweiz, Island & Schweden („Secure Core“)
  • Maximale Transparenz, da Open Source und extern prüfbar (+ Bug Bounty Program)
  • Warrant Canary informiert über Datenanfragen
  • Kill Switch / Always On VPN (automatisch Trennen / Neuverbinden bei Unterbrechen)
  • Stealth Modus: Multi Hop (= Double VPN) zur Verschleierung dank eigenen Servern
  • Split Tunneling super konfigurierbar, um Traffic für best. Anwendungen zu sparen
  • TOR-Zugang für mehr Anonymität mit bestimmten Servern möglich
  • Dedizierte P2P-Server für File Sharing bzw. Torrenting
  • schicke, moderne und sehr einfach bedienbare Benutzeroberfläche
  • Net Shield schützt vor Schadsoftware, Tracking und Werbung
  • „Plus Server“ für sehr flottes Streaming und effektives Umgehen von Geo-Blocking
  • Gratisversion verfügbar (und anteilige Geld-Zurück-Garantie)

Nachteile von ProtonVPN

  • Keine dedizierten bzw. statischen IP-Adressen möglich
  • Keine Browser-Erweiterungen verfügbar
  • eine Lizenz gilt nicht unbeschränkt, sondern maximal für bis zu 10 Geräte
  • Anzahl an Ländern und Servern eher durchschnittlich
  • nicht der günstigste Preis (Vollversion ab 5,99 EUR / Jahresvertrag, länger günstiger)

Fazit: Wir empfehlen ProtonVPN vor allem dann, wenn es dir um kompromisslosen Schutz deiner Daten angeht. Als einer der wenigsten Anbieter im VPN-Vergleich sind die Schweizer quelloffen, transparent (da Open Source) und können sich technisch echt sehen lassen.

4.4 VyprVPN – Schweizer Chamäleon für Android & Desktop

Obwohl VyprVPN* von amerikanischen Internet-Veteranen stammt, haben jene (als Kritiker von NSA-Späh-Aktionen und Verfechter des freien Internets) bewusst den Rechtssitz ihres Unternehmens Golden Frog ins Datenschutz-Mekka Schweiz gelegt. Allein das spricht für sich! Im VPN Vergleich taucht Vypr gegenüber der Konkurrenz allerdings eher im Mittelfeld auf, was an teils weniger Extra-Funktionen liegt. Wir meinen, dass VyprVPN dennoch – oder gerade deshalb – für bestimmte Kunde eine sehr aufgeräumte, bewusst schlanke Option darstellt, die bei genauem Hinsehen ein enormes Plus an Sicherheit bedeutet.

VyprVPN im VPN Vergleich

Vorteile an VyprVPN

  • alle 700 Server (in 70 Ländern) befinden sich im Firmenbesitz
  • Geschwindigkeit: schneller VPN, u.a. wegen fixem WireGuard-Protokoll
  • strikte No Logs Policy, bescheinigt in externem Audit
  • VyprDNS: Eigene DNS-Server und Sicherheitsprotokolle zum Verhindern DNS-Leaks
  • Stealth Modus: proprietäres „Chameleon-Protokoll“ verschleiert VPN-zum Umgehen von Geo Blocking und restriktiven Netzwerken
  • Leak Schutz: stete Erneuerung der Encryption Keys (Perfect Forward Secrecy)
  • Kill Switch trennt automatisch bei Verbindungsverlust (nicht für iOS)
  • Zugang zum Tor-Network auf allen Servern unterstützt
  • eine Lizenz erlaubt bis zu 30 Verbindungen
  • automatischer WLAN-Schutz in öffentlichen Netzen mit VPN-Apps
  • sehr gut geeignet für Torrenting / P2P-File-Sharing
  • einfache Bedienung, sehr übersichtlich statt fancy
  • keine Gratisversion, aber 30 Tage-Geld-Zurück-Garantie

Nachteile an VyprVPN

  • Anzahl an Servern ist eher unterdurchschnittlich
  • Preis: teurerer Anbieter (ab 7,17 EUR pro Monat bei Jahresvertrag)
  • keine statischen / dedizierten IP-Adressen
  • Streaming funktioniert nicht mit allen Plattformen / in allen Ländern einwandfrei
  • Keine Browser-Erweiterungen verfügbar
  • bestimmte Funktionen (z.B. Kill Switch, Split Tunneling) nicht für iOS
  • Keine Warrant Canary

Fazit: Zugegeben, VyprVPN hat nicht alle Features der größeren Anbieter in unserem VPN Vergleich und manche funktionieren nicht für iOS. Wenn es dir als Einsteiger oder Start Up aber ohnehin weniger auf Streaming, super-schickes Design oder spezifische Zusatzfunktionen geht, aber um kompromisslosen Datenschutz und lokale Server, ist VyprVPN einen Blick wert.

4.5 Mullvad – der simple, anonyme Schwede

Der letzte Tipp in unserem VPN Vergleich ist Mullvad und ein kleiner Exot: Spannenderweise betreibt der Anbieter kaum Werbung und bezahlt nach eigener Aussage keine Reviews oder Affiliates, um das Produkt für sich sprechen zu lassen. Es handelt sich also eher um einen Geheimtipp, der mit starker Anonymität und solider Performance punktet. Falls du doch etwas Renommee brauchst: Mullvad kooperiert mit dem Internet Browser Mozilla! Der Rechtssitz der Mutterfirma namens Amagicom ist Schweden – leider Teil der 14 Eyes, aber immerhin ein EU-Land, das Eingriffe in die Privatsphäre nur nach richterlichem Beschluss erlaubt.

Mullvad im VPN Vergleich

Vorteile von Mullvad

  • Maximale Anonymität: zur Anmeldung keine Email-Adresse nötig, Zahlung ist bar per Brief oder mittels Krypto-Währung möglich
  • Hohe Transparenz, da Apps unter Open Source Lizenz entwickelt und extern prüfbar
  • Geschwindigkeit: ordentlich, wenn auch nicht auf dem Niveau von NordVPN & Co.
  • Strikte No Logs Policy, die von unabhängiger Stelle auditiert wurde
  • Sicher mit starken Verschlüsselungsprotokollen und Perfect Forward Secrecy (regelmäßiges Kreieren neuer Encryption Keys während deiner Sessions)
  • zumindest ein Teil der Server in eigenem Besitz; besonders transparente Server-Liste mit Angaben zu Ownership, Protokollen etc. ist offen einsehbar
  • Stealth Modus: Multi-Hop-Server (“Bridge” = Double VPN) mit Shadow Socks Proxy zur besseren Verschleierung & Umgehung geographischer Internetsperren
  • Zugang zum TOR-Netzwerk wird gut unterstützt
  • Kill Switch blockiert Datenverkehr bei Verbindungsverlust (nicht für iOS / tricky für Android)
  • Split Tunneling für selektiven VPN-Verkehr (nicht für iOS / fummelig für macOS)
  • Torrenting wird sehr gut auf allen Servern unterstützt
  • Besonders simpel und anwenderfreundlich dank schlanker Nutzeroberflächen
  • Preis ist in Ordnung (5 EUR pro Monat, unabhängig von der Vertragslaufzeit)
  • guter Werbe- und Tracking-Blocker inklusive (aber kein Malware-Blocker)
  • keine Gratisversion, aber 30 Tage-Geld-zurück-Garantie

Nachteile von Mullvad

  • Relativ wenige Server (aktuell 862 in 39 Ländern)
  • Streaming ist nur begrenzt möglich bzw. funktioniert nicht auf allen Plattformen
  • Keine Browser-Erweiterungen
  • Weniger Extra-Features als die besten Wettbewerber
  • Manche Funktionen funktionieren nicht für alle Plattformen (z.B. Kill Switch, Split Tunneling)
  • Keine Warrant Canary, nur Action Plan

Fazit: Mullvad ist ein solider VPN, der mit seiner Übersichtlichkeit glänzt. Allerdings wird er eher Desktop-Anwender glücklich machen, da mobil einige Funktionen ausgegrenzt bleiben. Wenn es dir nicht auf viele Sonder-Funktionen oder Streaming ankommt, aber dafür um ein Höchstmaß an Anbieter-Transparenz und persönliche Anonymität, kannst du mit dem schwedischen VPN-Anbieter glücklich werden.

4.6 ClearVPN 2 - VPN auf Anwendungs-Ebene

ClearVPN ist eine Anwendung von MacPaw, die bereits mit einigen Mac Apps wie CleanMyMac X die Welt einfacher machen. Seit 2017 steckt die Firma mit Sitz in Zypern auch hinter dem Bundle-Angebot Setapp, mit dem du Zugriff auf über 240 Mac und iOS Apps zum Pauschalpreis bekommst - auch auf ClearVPN*.

ClearVPN im VPN Vergleich

Vorteile von ClearVPN

ClearVPN ist eine vielseitige App für Nutzer, die VPN Verbindungen auf Anwendungs-Ebene aufbauen kann. Die Anwendung ist verfügbar für

  • MacOS
  • iOS
  • Android
  • Windows

Die Benutzeroberfläche passt sich Ihren Bedürfnissen an, während Algorithmen die Netzwerkeinstellungen sofort optimieren.

Im Gegensatz zu anderen Apps, bei denen du selbst den Server wählen kannst/musst, löst ClearVPN das eigenständig und effektiv mit einer persönlichen Note. Es gibt

  • Personalisierte Shortcuts
  • Quick Actions
  • Sichere Verbindung dank AES-256-Verschlüsselung und branchenüblicher Protokolle. Damit bist du sicher und vollkommen private im Internet unterwegs. Egal ob surfen, spielen, streamen oder kommunizieren, alles erfolgt ohne jegliche Nachverfolgung durch ISPs (Internet Service Provider). Zusätzlich gibt es auch hier die wichtige no-log Policy. Es werden keine persönlichen Informationen, IP-Adressen oder Aktivitäten gespeichert, geteilt oder erfasst. Kurz nach der Veröffentlichung planen wir, die Kill-Switch-Funktion hinzuzufügen.
  • Für schnelles Handeln gibt es auch eine Kill-Switch Funktion.
  • Personalisierung dank Dynamic Flow. Die App analysiert den aktuellen Netzwerkstatus des Benutzers (Server, lokale Einschränkungen, tatsächliche regionale Inhaltsbeschränkungen usw.) und verbindet sich mit dem schnellsten Server, um eine sichere, latenzarme und mühelose Benutzererfahrung zu ermöglichen.

1.2. Was ist ClearVPN

ClearVPN steht für Transparenz bei der Nutzung der App. Kein Betrug, keine Irreführung, keine Protokolle.
ClearVPN steht für Personalisierung. Wir verstehen Ihre Bedürfnisse und bieten sofort personalisierte Lösungen dafür an. Wünschen — Tippen — Genießen.

ClearVPN ist der Zugang zu jeglichem Inhalt ohne Sicherheitsbedenken — wir kümmern uns darum für Sie.

ClearVPN steht für Einfachheit. Sie brauchen keinen Abschluss in Technik, um es zu nutzen — denn den haben wir.

5. VPN Vergleich (Black List): Anbieter, die wir persönlich nicht empfehlen

Vielleicht fragst du dich, warum in unserem obigen VPN Vergleich (bzw. unserer White List) so manch renommierter und dir eventuell bereits bekannter Anbieter fehlt. Nun, das liegt daran, dass sich in den letzten Jahren einiges getan hat – entweder sind VPNs in neue Hände gewandert, bei denen mehr Skepsis guttut, oder sie sind negativ mit Datenlecks aufgefallen. Aus diesen Gründen gibt es für uns auch eine "Black List" bzw. VPNs, von denen wir persönlich die Finger lassen würden. Und zwar...

5.1 VPNs einer bestimmten Mutter-Firma

Die VPN-Branche konsolidiert immer weiter – sprich: ehemals private VPNs werden nach und nach von größeren Tech-Konglomeraten aufgekauft. Jüngst geschehen mit VPNs, die wir früher selbst gern verwendet haben: So wurden CyberGhost, Zenmate, Private Internet Access (PIA) und zuletzt 2021 ExpressVPN von der Firma Kape Technologies aus UK gekauft. Uns ist klar, dass diese Anbieter in so manchem VPN Vergleich immer noch angepriesen werden. Trotzdem werden wir sie persönlich nicht empfehlen – weil es super Alternativen gibt und wir Bedenken ganz nicht ausräumen können.

Ausschlaggebend ist der neue Mutterkonzern der VPNs, also Kape Technologies. Bevor Cyber Security 2017 zum neuen Geschäftsschwerpunkt auserkoren wurde, war Kape Technologies, damals unter dem Namen CrossRider, für problematische Adware-Entwicklungstools bekannt. Laut Tarnkappe und Golem trugen sie zum Hacking via Malware bzw. Ausspionieren von Nutzerdaten bei – weshalb CrossRider auf den Warnlisten von Microsoft, Symantec und Google landete. Auch Malwarebytes berichtete, dass vor allem Macs über gefakte Flash Player infiziert wurden.

Natürlich könnte Kape Technologies tatsächlich eine 180° Wende hingelegt und sich ab jetzt der Internetsicherheit verschrieben haben. Was uns dennoch nicht gnädig stimmt ist der Fakt, dass das Unternehmen dienliche Vergleichsseiten wie z.B. VPNMentor und Wizcase gekauft hat – was den Bewertungen der eigenen VPNs zugute kommt. Doch wie objektiv soll das Ganze sein? Hinzu kommt, dass der CrossRider-Gründer u.a. laut Hackreads Beziehungen zum Israelischen Geheimdienst haben soll und einer der Kape-Großinvestoren in den geleakten Panama Papers auftauchte. All diese eher negativen Signale führen dazu, dass wir bei VPNs von Kape skeptisch bleiben.

5.2 VPNs die ihre Versprechen nicht eingehalten haben

Die Versprechen von VPN-Anbietern sind nur viel wert, wenn sie mit externen Audits belegt werden können und es nicht zu kritischen Vorfällen kommt. Leider ist das bei einigen Diensten bereits der Fall gewesen. Obwohl sie nach eigenen Aussagen eine „No Logs Policy“ verfolgten und die Daten ihrer Nutzer also nicht sammeln und vor allem weitergeben wollten, ist dies laut Restore Privacy bei PureVPN, IPVanish und HidymyAss trotzdem geschehen. In allen drei Fällen waren amerikanische Behörden bzw. das FBI mit involviert.

5.3 Kostenlose VPNs bzw. dubiose VPNs

Ja, es gibt sie noch: VPS die damit werben, komplett kostenlos zu sein. Allerdings weiß die Generation Internet doch mittlerweile, dass es so etwas wie „kostenlos“ nicht gibt. Sprich, wenn du für einen VPN nicht mit Geld bezahlst, wirst du es sehr wahrscheinlich mit deinen Daten tun – also genau dem Gut, was der Anbieter eigentlich schützen soll!

Vor allem bei unbekannteren, schon auf den ersten Blick dubios wirkenden Angeboten sollten die Alarmglocken schrillen. So berichtete z.B. VPNMentor über einen Data Breach 2020 bei einer Anzahl gratis VPNs mit Sitz in Hongkong, die nach eigener Angabe auf Logs verzichten wollten, aber dennoch Nutzerdaten freigaben. Sie wurden millionenfach heruntergeladen. Wie schnell diese Daten dann in den falschen Händen landen, zeigten Malwarebytes und Comparitech – 2021 waren über 21 Millionen Nutzer von mobilen VPN-Apps betroffen, als Cyberdiebe ihre Daten (inkl. IP- und E-Mail-Adressen, Anschrift, Zahlungsdaten und Passwörtern) in Hacker-Foren zum Kauf anboten.

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Tipp: Vermeide von Nutzern schlecht bewertete sowie vor allem dubiose, als „völlig kostenlos“ beworbene VPN-Anbieter, die sich gerade in den App-Stores (iOS und Android) tummeln – hier sind Daten Lecks quasi vorprogrammiert. Gute Tools sind nie gratis!

Eine bessere Idee: Such dir einen guten VPN-Anbieter (z.B. aus unseren obigen Top 5 im VPN Vergleich) und teste ihn wirklich eingehend. Viele bieten entweder eine kostenlose Testversion mit abgespecktem Leistungsumfang an oder zumindest eine 30 Tage Geld-zurück-Garantie!